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Coronavirus (Covid-19)

Der Gewerbeverband Berner KMU informiert an dieser Stelle über aktuelle Themen rund um die Coronavirus-Thematik.

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hotline-nummern

SECO Infoline für Unternehmen
Tel: +41 58 462 00 66
Montag bis Freitag von 07:00 Uhr bis 20:00 Uhr.

Kontaktformular «Neues Coronavirus»

E-Mail: coronavirus@seco.admin.ch


Hotline des Kantons für allgemeine Auskünfte zu Corona:

Tel: 0800 634 634
(täglich von 08.00 bis 17.00 Uhr)


Infoline BAG für medizinische Auskünfte:

Tel: +41 58 463 00 00


Covid-19 Verordnung 2

Verordnung und Erläuterungen vom Bundesrat zum Download


Verordnung über Sofortmassnahmen zur Bewältigung der Coronavirus-Krise (CKV)

Notverordnung vom Regierungsrat zum Download


Liquiditätsüberbrückung und Finanzhilfen

Alle Auskünfte SECO

https://www.seco.admin.ch/seco/de/home/Arbeit/neues_coronavirus.html

Zinsfreie Kreditgesuche für KMU ab 26. März möglich

https://epaper.bernerkmu.ch/liquiditaetsueberbrueckung-und-finanzhilfen/

Webseite «Überbrückungskredite für Unternehmen»

https://covid19.easygov.swiss/


Anfragen Kurzarbeit

https://www.vol.be.ch/vol/de/index/arbeit/arbeitsmarkt/kurzarbeitsentschaedigung.html

Ausweitung und Vereinfachung der Kurzarbeit für alle KMU

https://epaper.bernerkmu.ch/kurzarbeit-im-zusammenhang-mit-dem-coronavisrus/


Entschädigung für Erwerbsausfall bei Massnahmen gegen das Coronavirus

Entschädigung bei Erwerbsausfall für Selbstständigerwerbende (wenden Sie sich an Ihre AHV-Ausgleichskasse www.ahv-iv.ch/de)

Formular «Anmeldung für die Corona Erwerbsersatzentschädigung» zum Download

Formular FAQ zum Download


Besondere Massnahmen für den Tourismus und das Gastgewerbe - Sofortmassnahmen der Standortförderung Kanton Bern

Übersicht über wirtschaftliche Massnahmen in der Corona-Krise

Merkblatt zu den Sofortmassnahmen

Merkblatt zum Download

Gesuch für Unternehmen (bis 500 Mitarbeitende)

Gesuchsformular zum Download

Gesuch für kleinere Unternehmen (bis 10 Mitarbeitende)

Gesuchsformular zum Download


Entlastungsmassnahmen der Steuerverwaltung des Kantons Bern für die Steuerpflichtigen

Link zur Medienmitteilung der Steuerverwaltung


Liquiditätsüberbrückung und Finanzhilfe – Zinsfreie Kreditgesuche für KMU ab 26. März möglich

Die rasche Einführung von zinsfreien Krediten, die der Bundesrat am 25. März beschlossen hat, ist für KMU sehr wertvoll. Bereits am 20. März 2020 hat der Bundesrat zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Ausbreitung des Coronavirus ein umfassendes Massnahmenpaket in der Höhe von 32 Milliarden Franken beschlossen. Mit den am 13. März beschlossenen Massnahmen sollen über 40 Milliarden Franken zur Verfügung stehen. Der Gewerbeverband hat von Anfang an eine KMU-freundliche Ausgestaltung dieser Regeln (KMU first) verlangt.

Liquiditätshilfen für Unternehmen
Aufgrund der Schliessung von Betrieben sowie Nachfrageeinbrüchen verfügen zahlreiche Unternehmen trotz Kurzarbeitsentschädigung für ihre laufenden Kosten über immer weniger liquide Mittel. Mit einem Bündel von Massnahmen soll verhindert werden, dass grundsätzlich solvente Unternehmen in Schwierigkeiten geraten:

  • Soforthilfe mittels Krediten mit Solidaritätsbürgschaften des Bundes: Überbrückungskredite, die den Betrag von 500’000 Franken übersteigen, werden zu 85 Prozent vom Bund abgesichert. Die kreditgebende Bank beteiligt sich mit 15 Prozent am Kredit. Solche Kredite können bis zu 20 Millionen Franken pro Unternehmen betragen und setzen deshalb eine umfassendere Bankenprüfung voraus. Bei diesen Krediten beträgt der Zinssatz aktuell 0.5 Prozent auf dem vom Bund abgesicherten Darlehen. Unternehmen mit mehr als 500 Millionen Franken Umsatz fallen nicht unter dieses Programm. Der Bundesrat hat bereits am vergangenen Freitag, 20. März 2020, ein umfassendes Massnahmenpaket zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie vorgestellt. Mit Hilfe von Überbrückungskrediten soll Unternehmen ausreichend Liquidität zur Verfügung gestellt werden, damit sie trotz Corona-bedingten Umsatzeinbussen ihre laufenden Fixkosten decken können. Hinzu kommen die vom Bundesrat bereits beschlossenen Massnahmen im Bereich der Kurzarbeit sowie dem COVID-Erwerbsersatz zur Deckung der Lohnkosten. Die am 25. März vom Bundesrat verabschiedete Verordnung umfasst ein Programm zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen im Umfang von 20 Milliarden Franken und tritt am 26. März in Kraft. Laut der Medienmitteilung des Bundesrats soll dieser Betrag in den nächsten Tagen umn weitere 20 Milliarden Franken auf total 40 Milliarden Franken aufgestockt werden. Unternehmen können ab diesem Zeitpunkt Kredite bei ihrer Hausbank beantragen – sie werden vom Bund abgesichert.
  • Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen: Den von der Krise betroffenen Unternehmen kann ein vorübergehender, zinsloser Zahlungsaufschub für die Beiträge an die Sozialversicherungen (AHV/IV/EO/ALV) gewährt werden. Die Unternehmen haben zudem die Möglichkeit, die Höhe der regelmässigen Akontobeiträge an die AHV/IV/EO/ALV anpassen zu lassen, wenn die Summe ihrer Löhne wesentlich gesunken ist. Dasselbe gilt für Selbstständige, deren Umsätze eingebrochen sind. Zuständig für die Prüfung der Zahlungsaufschübe und der Reduktion der Akontobeiträge sind die AHV-Ausgleichskassen.
  • Liquiditätspuffer im Steuerbereich und für Lieferanten des Bundes: Unternehmen sollen die Möglichkeit haben, die Zahlungsfristen zu erstrecken, ohne Verzugszins zahlen zu müssen. Aus diesem Grund wird für die Mehrwertsteuer, für Zölle, für besondere Verbrauchssteuern und für Lenkungsabgaben in der Zeit vom 21. März 2020 bis 31. Dezember 2020 der Zinssatz auf 0,0 Prozent gesenkt. Es werden in dieser Zeitspanne keine Verzugszinsen in Rechnung gestellt. Für die Direkte Bundessteuer gilt dieselbe Regelung ab dem 1. März 2020 bis zum 31. Dezember 2020. Schliesslich hat die Eidgenössische Finanzverwaltung die Verwaltungseinheiten des Bundes angewiesen, Kreditorenrechnungen rasch zu prüfen und so schnell wie möglich auszuzahlen, ohne Ausnützung der Zahlungsfristen.

Bundesrat präsentiert umfassendes Massnahmenpaket für die Wirtschaft

Covid-19 und KMU: Jetzt ist Einiges klarer

Der Gewerbeverband Berner KMU begrüsst das Massnahmenpaket des Bundesrats zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Pandemie und die ebenfalls beschlossene Hilfe durch den Kanton auf Basis einer Notverordnung.

Die Geschäftsstelle hat die wichtigsten Informationen über die neusten Beschlüsse des Bundesrats zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Epidemie auf KMU zusammengestellt. Die Informationen werden tagesaktuell nachgeführt.

Die wichtigsten Neuerungen in aller Kürze:

  • Liquiditätshilfen für KMU: Ihre Hausbank kann Ihnen ab dem 26. März einen vom Bund verbürgten zinsfreien Überbrückungskredit gewähren. Am 1. April 2020 hat der Bundesrat seine bisherige Strategie bestätigt und beschlossen, rasch eine gezielte Verlängerung oder Ausweitung von Unterstützungsleistungen zu prüfen. Mit der Fortführung und der gezielten Optimierung der bisherigen Strategie sollen die Beschäftigung erhalten, Löhne gesichert, Selbstständige aufgefangen und Insolvenzen aufgrund von Liquiditätsengpässen verhindert werden. Am 3. April 2020 hat der Bundesrat einen Zusatzkredit zur Erhöhung des Bürgschaftsvolumens in der Höhe von noch einmal 20 Milliarden Franken verabschiedet. Damit soll der grossen Nachfrage der Unternehmen nach COVID-19-Überbrückungskrediten Rechnung getragen werden.
  • Ausweitung und Vereinfachung der Kurzarbeitsentschädigung (hier können Sie die Fomulare direkt downloaden). Zudem hat der Bundesrat am 8. April den Kreis der Anspruchsberechtigten auf mehr Angestellte auf Abruf ausgeweitet. Dadurch soll verhindert werden, dass den rund 200’000 Arbeitnehmenden, die in der Schweiz Arbeit auf Abruf leisten, gekündigt wird.
  • Kurzarbeitsentschädigung für Lernende
  • Entschädigung bei Erwerbsausfall für Selbstständigerwerbende (hier können Sie das Formular direkt downloaden). Der Bundesrat hat am 25. März beschlossen die Verordnung für die Kurzarbeitsentschädigung für arbeitgeberähnliche Angestellte anzupassen. Sie erhalten neu 3320.- Franken für eine Vollzeitstelle. Es handelt sich dabei um eine Pauschale, die keine Kürzung erfährt.
  • Zahlungsaufschub bei Sozialversicherungsbeiträgen
  • Zahlungsaufschub bei Steuern, Gebühren und diversen Abgaben von Bund und Kanton
  • Bund und Kanton beschleunigen die Zahlungsläufe bei offenen Rechnungen zu Gunsten von KMU
  • Besondere Massnahmen für den Tourismus und das Gastgewerbe: Der Bernische Regierungsrat hat am Donnerstag, 26. März subsidiäre, unterstützende Massnahmen im Rahmen von 35 Millionen um. Eine erste Tranche von 15 Millionen für Sofortmassnahmen der kantonalen Standortförderung und für die Kompensation von Ausfällen bei der Beherbergungsabgabe hat er bereits freigegeben.
  • Rechtsstillstand gemäss Bundesgesetz über Schuldbetreibung und Konkurs (SchkG) vom 19. März bis und mit 4. April 2020

Berner KMU hat sich sehr stark für diese Abfederungsmassnahmen eingesetzt und verfolgt deren Umsetzung laufend.