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Worum geht es?

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Das KIP basiert auf einer Programmvereinbarung mit dem Staatsekretariat für Migration (SEM). Der Kanton Bern ist aufgefordert, bis im Sommer 2017 das Konzept für das KIP 2 beim SEM einzureichen.

Parallel zur Erarbeitung des KIP 2 ist der Kanton Bern im Hinblick auf die Umsetzung des revidierten Asylgesetzes auf Bundesebene mit dem Grossprojekt „Neustrukturierung des Asylbereichs im Kanton Bern (NA-BE)" befasst.

Das Projekt NA-BE ist mit dem KIP 2 verbunden, da im Rahmen des KIP die Integrationsförderung von vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen sowie die
Verwendung der Integrationspauschale aufgezeigt werden müssen. Die Detailkonzeption von
NA-BE ist derzeit ebenfalls in der Endphase und soll dem Regierungsrat zeitgleich mit KIP 2
im Sommer 2017 vorgelegt werden.

Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion hat die Inhalte des vorliegenden Berichts, wo es um NA-BE geht, mit der Polizeidirektion konsolidiert und, wo es um die Sprachförderung und die nachobligatorische Bildung geht, gemeinsam mit der Erziehungsdirektion erarbeitet. Ziel der Konsultation ist es, die Einschätzung ausgewählter Gemeinden und Fachleute zu den inhaltlichen Stossrichtungen des erarbeiteten Kantonalen lntegrationsprogramms 2018-2021 einzuholen. Zusätzlich erfolgt ab Mitte Mai 2017 eine Konsultation des Sounding Boards zu NA-BE, in welcher insbesondere auch zu den organisatorischen Fragen im Asyl- und Flüchtlingsbereich Stellung genommen werden kann. Sollte der Regierungsrat im Sommer 2017 den Projektauftrag zur Umsetzung von NA-BE erteilen, wird zudem ein Gesetzgebungsprojekt gestartet, in dem ein Vernehmlassungsverfahren durchgeführt wird.

Mit dem KIP 2 will der Kanton Bern die in den letzten Jahren für die Migrationsbevölkerung entstandenen und bewährten Angebote der Integrationsförderung weiterentwickeln und ergänzen. Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion hat das KIP 2 zudem zum Anlass genommen, um ein Integrationsmodell zu erarbeiten, an dem sich die Integrationsförderung des Kantons künftig ausrichten soll. Sie strebt folgende wesentliche Neuerungen an:

Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern

  • Möglichst rasche Integration der erwachsenen anerkannten Flüchtlinge und vorläufig Aufgenommenen in den ersten Arbeitsmarkt; Jugendliche und junge Erwachsene bis 25 Jahre sollen eine berufliche Ausbildung machen
  • Verstärkte Vernetzung mit der Wirtschaft und Anreize, Vereinfachungen und bessere Rahmenbedingungen für integrationsbereite Unternehmen
  • Entwicklung von innovativen Ansätzen für die Arbeitsintegration
  • Sprachförderung nach dem Grundsatz «so viel wie nötig, so wenig wie möglich», Subventionierung des Sprach- und Grundkompetenzerwerbs bis Niveau Al und ab Sprachniveau Al am individuellen Bedarf orientiert und abhängig vom beruflichen Umfeld, von der wirtschaftlichen Situation der betroffenen Person und den sonstigen Sprachkenntnissen der Person
  • Ausweitung der Angebotsformate des Spracherwerbs auf E-Learning, Blended Learning und Peer Learning
  • Freiwilligenarbeit als wichtige Ergänzung mit möglichst unkomplizierter Handhabung
  • Zusammenarbeit mit regionalen Partnern, die mit der operativen Wahrnehmung sämtlicher Aufgaben in den Bereichen Integration, Sozialhilfe beauftragt sind und die Verantwortung für die Erreichung der lntegrationsziele und die kostenwirksame Wahrnehmung der Aufgaben haben
  • Erhöhung der Kosteneffizienz und Wirksamkeit
     
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Stellungnahme Berner KMU

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Weiterführung der im Kantonalen Integrationsprogramm 2014-2017 (KIP 1) aufgebauten und bewährten Massnahmen

Berner KMU begrüsst die mit KIP 2 vorgesehene rasche Integration von vorläufig Aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen in den ersten Arbeitsmarkt.

Die Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und mit Freiwilligen kann intensiviert werden, indem Anreize geschaffen und administrative Hürden abgebaut werden.

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Stellungnahme Berner KMU an die Gesundheits- und Fürsorgedirektion des Kantons Bern

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