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Worum geht es?

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Die Gesundheits- und Fürsorgedirektion führt bis zum 10. Januar 2020 ein Konsultationsverfahren zur Gesundheitsstrategie 2020 - 2030 des Kantons Bern durch. Zentrales Element der neuen Strategie ist die Förderung der integrierten Versorgung.

Der Kanton Bern verfügt über eine breite Palette an Berichten und Konzepten, die strategische Aspekte zur gesundheitlichen Versorgung der Berner Bevölkerung enthalten. Allerdings fehlt bisher eine übergeordnete Gesundheitsstrategie. Diese Lücke soll nun geschlossen werden.

Die Gesundheitsstrategie soll aufzeigen, wie sich das Gesundheitswesen im Kanton Bern mit seinen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken aktuell präsentiert und welche Ziele und Entwicklungen im Kanton Bern angestrebt werden. Um eine bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen, soll insbesondere die integrierte Versorgung auf allen Ebenen gefördert werden. Der Kanton Bern will aber auch die Gesundheitsförderung und Prävention stärken und weiterentwickeln sowie Innovationen rasch einführen. Er erachtet die Digitalisierung in der Gesundheitsversorgung als wesentlich. Der künftige Personalbedarf soll analysiert und dem Fachkräftemangel unter anderem durch die Förderung neuer Berufsmodelle begegnet werden.

Nach der Verabschiedung der konsolidierten Gesamtstrategie durch den Regierungsrat und der Kenntnisnahme dieser Strategie durch den Grossen Rat, sollen Teilstrategien und operative Ziele je Versorgungsbereich entwickelt werden.

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Stellungnahme Berner KMU

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Zur richtigen Einordnung halten wir fest, dass das Strategiepapier von der zuständigen Direktion 2018/2019 zusammen mit einem Steuerungsausschuss erarbeitet worden ist. Es handelt sich um eine Strategie aus Versorger- und Behördensicht. Die Anliegen der Berner Bevölkerung, als Nutzniesser der Strategie, wurden nicht erfragt. Vertreterinnen und Vertreter namhafter Versorgergruppen wurden einbezogen, andere offenbar nicht. Die Chiropraktik ist gar nicht erwähnt und die pharmazeutischen Leistungserbringer sind nur marginal aufgeführt.

Die Chiropraktorinnen und Chiropraktoren erbringen im Kanton Bern wirksame, effiziente und wirtschaftliche Dienstleistungen im Gesundheitswesen. Wir beantragen, im Bericht der Chiropraktik einen ihrer Bedeutung entsprechenden Stellenwert einzuräumen. Das gleiche muss für die Apotheken gemacht werden. Hier ist auch auf die kommenden neuen Rollen der Apotheken einzugehen, namentlich in Bezug auf eine integrierte Grundversorgung und die Prävention.

Ist-Analyse: Vor allem Finanzdaten sind ausführlich dokumentiert. Andere Kenndaten, wie z.B. die durchschnittliche Ärztedichte, sind geschätzt und geben wichtige regionale Unterschiede nicht wieder.

Die Einbettung der kantonalen Strategie in die Programme des Bundes ist ein wichtiges, grösstenteils aufgenommenes Anliegen. Der schrittweisen Einführung des Elektronischen Patientendossiers EPD ab 2020 kommt eine grosse Bedeutung zu. Bezüglich der praktischen Umsetzung und des Nutzens sind aber noch viele Fragen offen. Die aktuell freiwillige Teilnahme der freien Ärzteschaft am EPD müsste unbedingt (wie in umliegenden Ländern) durch eine Anschubfinanzierung unterstützt werden. In der kantonalen Strategie fehlt zudem der wichtige Abgleich mit der Strategie eHealth Suisse 2.0 – 2018 – 2022.

Die Steuerung der Gesundheitsversorgung ist sehr heterogen. Den grössten Einfluss nimmt der Kanton Bern im stationären Bereich. Der bemängelten Datenlage im offeneren ambulanten Sektor (v.a. bei den niedergelassenen Ärzten) stehen wir kritisch gegenüber. Es braucht nur Daten, wenn eine konkrete staatliche Aufgabe damit erfüllt werden muss.

SWOT-Analyse: Die grösste Stärke ist ein ausgezeichnetes, qualitativ hochstehendes Gesundheitsversorgungsangebot im Kanton, das allen zugänglich ist. Auffallend im Bereich «Versorgung und Steuerung» ist hingegen, dass es sehr viel mehr Schwächen als Stärken zu geben scheint. Diese werden im Hinblick auf die Erarbeitung von Teilstrategien im Fokus bleiben müssen.

Vision und Mission: Die Vision stellt zu Recht die Gesundheit der Bevölkerung, deren Schutz, Erhalt und Wiederherstellung an erste Stelle. Die Mission ist definiert als Mission der Behörden des Gesundheitswesens, unter Beachtung der Eigenverantwortung der Bevölkerung.

Strategische Ziele und Massnahmen zur Versorgung und ihre Steuerung: Die Förderung der integrierten Versorgung ist uns ein grosses Anliegen! Hingegen lehnen wir die Ausdehnung der Versorgungsplanung auf die gesamte (ambulante) Versorgungkette entschieden ab.

Innovationen: Wir sprechen uns für die Digitalisierung im Gesundheitswesen und das EPD aus, aber mit unterstützender Anschubfinanzierung für den Mehraufwand in der Arztpraxis.

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Stellungnahme Berner KMU an die Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektion des Kantons Bern (GSI)

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